Sascha Behrend – Vertriebsleiter bei SILOKING

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Mit einem Agrarstudium in der Tasche kommen für Arbeitnehmer eine Vielzahl an Berufen in Frage. Zu den Klassikern zählt aber nach wie vor der Einstieg bei einem Landtechnikunternehmen.

Herr Behrend, wie kamen Sie zu Ihrer Position als Vertriebsleiter und was war Ihre berufliche Vorerfahrung?

Nach meinem Agrarwirtschaftsstudium in Soest habe ich 2004 als Trainee bei SILOKING angefangen. Zu der Zeit wurde in dem Unternehmen gerade der erste Selbstfahrer produziert, für den wir auf der damaligen EuroTier die Goldmedaille erhalten haben. Mit dieser neuen Innovation habe ich als Produktspezialist gestartet und unterstützte damals überregional die Vertriebskollegen im Verkauf. Durch meine Begeisterung und Überzeugung zum Produkt, sowie Spaß am Umgang mit Kunden, wurde mir der Wunsch erfüllt, ein eigenes Vertriebsgebiet zu verantworten. Nach fünf Jahren im Außendienst bekam ich dann das Angebot, in die Verkaufsleitung einzusteigen. Mittlerweile bin ich Vertriebsleiter und Prokurist im Unternehmen.

Was sind die speziellen Aufgabenfelder im Vertrieb von Fütterungstechnik?

Vertrieb ist nicht gleich Verkauf. Wir beschäftigen uns zunächst sehr intensiv mit unseren Kunden und natürlich auch mit der Kuh. Wir müssen beide verstehen und ihnen einen Nutzen zu unserer Technik bieten. Als Spezialist in der Fütterungstechnik möchten wir uns vor allem mit einer sehr guten und kundenorientierten Beratung von der Konkurrenz abheben. Unser Ziel ist es, von Anfang an eine langfristige Geschäftsbeziehung zu unseren Kunden aufzubauen. Eine „sell and forget“-Mentalität ist bei SILOKING nicht gewünscht. Mit einer ehrlichen Beratung und manchmal auch einem kritischen Hinterfragen des Vorhabens der Landwirte konfigurieren wir dann kundenspezifisch die Maschine.

Und was sind dabei besondere Herausforderungen?

Die Fütterungstechnik gehört neben der Melkmaschine zu den wichtigsten Ausstattungen auf Milchviehbetrieben. Leider vergleichen manche Landwirte aber immer noch gerne Äpfel mit Birnen und greifen schnell zu dem vermeintlich günstigerem Wettbewerbsangebot, obwohl das oftmals nicht die optimale Lösung für den Betrieb ist. Dieser Herausforderung stellen wir uns jedoch sehr gerne und versuchen sachlich, mit guten Argumenten und natürlich auch einer Portion Begeisterung den Kunden für die bessere Wahl zu gewinnen.

Welche Kenntnisse und persönlichen Eigenschaften sollte man für den Vertrieb mitbringen?

Sehr wichtig ist natürlich Interesse für die Landwirtschaft und ein gewisser Bezug zu ihr. Aber auch eine solide Ausbildung bis hin zum Agrartechniker oder Studium wird immer bedeutender. Schließlich wollen wir im Gespräch mit dem Kunden fachlich auf einer Augenhöhe sein. Individuelle Fähigkeiten werden bei SILOKING in einem anfänglichen Ausbildungsprogramm und durch laufende Weiterbildungen geschult. Außerdem sollten Bewerber eine gewisse Offenheit, Kontaktfreudigkeit und Flexibilität aufweisen.

Was macht Ihnen besonders Freude an Ihrem Beruf?

Die größte Motivation ist für mich zufriedene Kunden. Das ist eine sehr schöne Bestätigung der eigenen Arbeit. Als Verkäufer genießt man aber auch viel Abwchslung im Berufsalltag

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