So stehen Landwirt-Azubis zu ihrer Ausbildung – Teil 3: Berufsschule

Ausbildung Landwirt – Berufsschule

Die Ausbildung zum Landwirt erfolgt wie die meisten staatlich anerkannten Lehren im dualen System. Das bedeutet, die Azubis erlernen neben der praktischen Ausbildung auf dem Betrieb theoretisches Hintergrundwissen in der Berufsschule. Nach dem ersten, allgemeinen Teil unserer Umfrage wurden die Teilnehmer im zweiten Teil zu ihrem Ausbildungsbetrieb befragt. Den Schluss der Umfrage bildeten Fragen zur Berufsschule, zur allgemeinen Zufriedenheit mit der Ausbildung und zu den Zukunftsperspektiven nach der Lehre.

Azubis grundsätzlich zufrieden mit Berufsschule, Mängel gibt es trotzdem

Die meisten Lehrlinge sind sich darin einig, dass der Unterricht praxisnah, aktuell und gut zu verstehen ist. Lebendig und anschaulich finden den Unterricht aber nur knapp zwei Drittel der Teilnehmer. Generell hat die Hälfte etwas bemängelt, in den meisten Fällen den veralteten Lernstoff. Das Berichtsheft wurde regelrecht „abgewählt“: nur 20 Prozent sind der Meinung, dieses helfe bei der Prüfungsvorbereitung oder denken, es sei überhaupt hilfreich.

Die überbetriebliche Ausbildung, so zum Beispiel DEULA-Kurse oder Seminare bewerteten knapp 80 Prozent mit den Noten 1-2.  Die Qualität der Berufsschule hingegen bewerteten knapp die Hälfte der Befragten mit den Schulnoten 1-2, die andere Hälfte vergab die Noten 3-4. Auf die allgemeine Zufriedenheit mit der Ausbildung schien sich das aber weniger auszuwirken: 86 Prozent der Lehrlinge würden ihre Berufsausbildung weiterempfehlen. Nach Abschluss der Ausbildung möchte etwa die Hälfte der Teilnehmer ein Studium beginnen.

Ausbildung Landwirt - Berufsschule
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