Einen Praktikumsbericht schreiben: Was ist wichtig?

Wird dein Praktikum im Studium oder in der Schule angewiesen, musst du oftmals danach einen Praktikumsbericht schreiben, um dieses nochmals zu reflektieren. Dadurch erfährt auch dein Lehrer oder Dozent konkret von deinen Tätigkeiten im Schüler- oder Vorpraktikum und du machst dir nochmal bewusst, ob du dir eine spätere Beschäftigung in dem Unternehmen vorstellen könntest.

Einen Praktikumsbericht schreiben: Gliederung und Form

Ein Praktikumsbericht ist grundsätzlich in folgende Teile gegliedert:

  • Deckblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • Hauptteil
  • Fazit
  • Anhang

1. Deckblatt

Zu Beginn musst du ein Deckblatt erstellen. Dieses soll deinen vollständigen Namen mit deiner Anschrift enthalten. Optional kannst du auch noch deine E-Mail-Adresse hinzufügen. Anschließend fügst du noch den Namen und die Anschrift deines Praktikumsbetriebes ein sowie deinen Praktikumszeitraum. Falls du einen Ansprechpartner oder Betreuer hattest, kannst du diesen ebenfalls erwähnen.

2. Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis führst du die einzelnen Punkte deines Praktikumsberichtes auf, also die Einleitung, den Hauptteil, das Fazit sowie den Anhang. Die Nummerierung der Seiten beginnt also erst ab Seite 3 nach dem Inhaltsverzeichnis.

3. Einleitung: Die Eckdaten deines Praktikums

Zunächst befasst du dich mit den Fragen: Warum hast du dich für dieses Praktikum entschieden und wie bist du auf diese Stelle gekommen?

4. Hauptteil: der Betrieb und deine Aufgaben

Im Hauptteil stehen das Unternehmen und deine Tätigkeiten im Vordergrund. Bei der Vorstellung des Unternehmens kannst du kurz auf die Entstehung eingehen und auch von der Größe, Produkten oder Mitarbeitern erzählen. Auch besondere Fakten oder der Aufbau bei größeren Betrieben können interessant sein.
Danach beschreibst du konkret deinen Tätigkeitsbereich während deiner Praktikumszeit. Du sollst deinen Arbeitsalltag offenlegen und die Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit und Kommunikation mit einbringen. Vielleicht bist du auch verpflichtet, einen Tagesbericht zu schreiben. In diesem musst du täglich deine Aktivitäten und Aufgaben festhalten. Er kann stichpunktartig notiert oder auch komplett ausformuliert werden.

5. Schluss: Fazit und Eindrücke

Gegen Ende formulierst du einen Schluss, in welchem du eine Bewertung deines Praktikums abgibst, sowie Eindrücke und Erfahrungen schilderst. Du darfst auch Dinge einbringen, die dir weniger Spaß bereitet haben oder die du dir anders vorgestellt hast. Stelle dir auch Fragen wie: Würde ich das Praktikum weiterempfehlen? Was hat mir dieses Praktikum für meine Zukunft gebracht? Schließe ich dieses Arbeitsumfeld aus?. Denn auch negative Erfahrungen sind eine Bereicherung für deine Berufsorientierung.

6. Anhang

Im Anhang kannst du Dokumente, die auf das Praktikum bezogen sind (z.B. eine Praktikumsbescheinigung, Arbeitsproben oder ein Praktikumszeugnis) anhängen. Auch Bilder oder Grafiken gestalten deinen Praktikumsbericht anschaulicher.

Formatierung: Worauf ist zu achten?

Die Formatierung des Praktikumsberichts ist sehr einfach und übersichtlich. Für die Schriftart eignen sich serifenlose Schriften wie Calibri oder Arial. Die Schriftgröße 11/12 ist optimal im Fließtext. Für Überschriften eignet sich die Größe 14 pt. Bestenfalls verfasst du den Praktikumsbericht in den Zeitformen Präsens und Präteritum. Halte 1,5-fache Zeilenabstände ein sowie den standardmäßige Seitenrand von 2,5 cm.

Unser Aufbau dient zur Orientierungshilfe, falls dein Lehrer jedoch konkrete Angaben für einen Praktikumsbericht macht, haben diese natürlich Vorrang.

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Praktikumsbericht: Unterschiede zwischen Schule und Studium

1. Einen Praktikumsbericht für die Schule schreiben

Da ein Schülerpraktikum normalerweise nur ein bis vier Wochen geht, musst du im Hauptteil im Gegensatz zum Praktikumsbericht für ein Studium nur deine Aufgaben und Aktivitäten niederschreiben.

2. Einen Praktikumsbericht für das Studium schreiben

Der Praktikumsbericht im Studium wird auch Bericht für Praxissemester oder Praxisbericht genannt. Die Studienordnung regelt die Dauer, jedoch ist diese natürlich länger als im Schülerpraktikum. Aufgrund dessen werden im Bericht für Praxissemester eher Tages- oder Wochenberichte verlangt, welche insgesamt viel umfangreicher sind. Nicht selten kommt es auch vor, dass du in deinem Praktikum auch größere Projekte übernimmst, welche dann natürlich auch Bestandteil deines Praktikumsberichts sein sollen.

Auf einem Blick: 6 wichtige Tipps für deinen Praktikumsbericht

  • Aufbau: Nutze eine klare Gliederung und Struktur
  • Zeitform: Schreibe in Präsens und Präteritum
  • Verwende die Ich-Perspektive, es geht im Bericht um deine Erfahrungen
  • Stelle das Unternehmen objektiv vor
  • Je nach Schule oder Studium Tages- oder Wochenberichte
  • Äußere deine subjektive Meinung im Fazit

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