Wer verdient in der Agrarwirtschaft was und warum?

Artikel-Einstiegsgehalt-nach-Abschluss&Bildungseinrichtung-final.jpg

Die Möglichkeiten nach der Schule sind vielzählig: studieren, eine Ausbildung durchlaufen, eine duale Hochschule besuchen? Schulabgänger stehen vor vielen Fragen. Wer die Weichen für sein späteres Leben stellt, ist gut beraten, sich auch den Aspekt des späteren Gehalts näher anzuschauen. Die neue agrajo-Studie, die das Thema Einstiegsgehälter in der Agrarbranche aufgreift, zeigt, dass der spätere Verdienst stark in Abhängigkeit zu dem steht, welcher Studiengang absolviert wurde und wo. Mit dem niedrigsten Gehalt steigen Studienteilnehmer ins Berufsleben ein, die vorher eine Ausbildung absolviert haben. 25.900 Euro bekommen sie durchschnittlich von ihren Arbeitgebern überwiesen. Bachelor-Absolventen kommen dagegen auf 35.150 Euro. Am besten vergütet werden Teilnehmer mit Master-Abschluss oder einem Diplom in der Tasche. Sie kommen auf durchschnittlich 38.000 Euro im Jahr.

Wie die Studie zeigt, ist ein Studium keine Garantie für ein späteres Top-Gehalt. Beim Verdienst spielen auch die vorherige Bildungseinrichtung und der Studiengang eine Rolle. Agrartechniker etwa sind gefragt. Sie kommen auf 43.000 Euro durchschnittlich im Jahr und landen damit auf Platz eins der Einstiegsgagen. Dicht gefolgt von Absolventen der Agrarökonomie (12 Prozent der Teilnehmer; 40.000 Euro). Agrarwissenschaftler, von denen es unter den Studienteilnehmern relativ viele gibt (45 Prozent), müssen einen geringeren Lohn in Kauf nehmen. Sie kommen auf 36.000 Euro. ; Die Art der Bildungseinrichtung beeinflusst ebenso die Höhe des zukünftigen Gehalts. Uni-Absolventen verdienen Studiengangübergreifend im Schnitt 36.000 Euro, während Berufseinsteiger mit Fachholschulabschluss 33.900 Euro brutto im Jahr beziehen. Am niedrigsten vergütet werden Teilnehmer, die auf einer dualen Hochschule/Berufsakademie lernten. Sie kommen auf 25.000 Euro jährlich. Eine Zusammenfassung aller Ergebnisse der agrajo-Studie finden Sie hier. Sie haben die Möglichkeit, detaillierte Ergebnisse der Studie käuflich zu erwerben.

Weitere Artikel zu dem Thema