Tipps für die perfekte Stellenanzeige

Stellenanzeige

1. Vorüberlegungen – Planung ist die halbe Miete

Erfüllbarkeit des Stellenprofils: Wie wahrscheinlich ist es, dass es einen Bewerber gibt, der den gewünschten Anforderungen entspricht? Das Anforderungsprofil sollte dementsprechend gestaltet werden.
Aktuelle Marktlage beachten: Derzeit haben wir eine niedrige Arbeitslosenquote von 5,2% (Stand: August 2018). Somit gibt es nicht besonders viele Suchende und diese wissen auch meist, was sie wert sind.
Auswahl der Kanäle: Am besten veröffentlichen Sie die Stellenanzeige auf zielgruppengerechten Kanälen. Eine branchenspezifische und altersgemäße Platzierung ist notwendig.

 

2. Gestaltung – der erste Eindruck zählt

Klarer Aufbau: Mischung aus Aufzählungen und Fließtexten
Einspaltiger Text: Bessere Darstellung in Online-Medien
Richtwert: Ca. 6 -7 Stichpunkte in den Kategorien Profil, Aufgaben und Angebot
Umfang: Ca. eine DIN-A4-Seite (designabhängig)

 

3. Inhalt- Auf die inneren Werte kommt es an

Attraktiver Titel: Nennen Sie nicht nur eine Berufsbezeichnung, sondern auch, falls vorhanden, einen genauen Einsatzbereich und die Branche. Auf diese Weise kann ein Kandidat relativ schnell entscheiden, ob die Stellenanzeige zu seinem Profil passt. Bleiben Sie bei altbekannten Begriffen und vermeiden Sie fremdsprachliche Jobtitel.
Einsatzort und Startdatum
Art des Jobs: Vollzeit, Teilzeit, Praktikum etc.

 

 

4. Kategorien – Wer? Wie? Was?

  • Unternehmensbeschreibung: Stellen Sie sich dem Bewerber als interessantes Unternehmen und als attraktiver Arbeitgeber vor. Beantworten Sie in der Anzeige folgende Fragen: Wer sind wir? Was machen wir? Wie groß sind wir? Wie ist unsere Organisationsstruktur & -kultur?
    Anforderungsprofil: Prüfen Sie, welche Anforderungen die zu besetzende Stelle voraussetzt. Machen Sie konkrete Angaben zum Ausbildungsgrad, den gewünschten Fähigkeiten, Arbeitserfahrungen und sozialen Kompetenzen.
    Exakte Aufgabenbeschreibung: Fragen Sie doch Kollegen, ob alles klar verständlich ist.
    • Angebot: Hier sind Angaben zur Vergütung und zu Zusatzleistungen unverzichtbar, allerdings sollten Sie auch weitere Aspekte beachten – gerade wenn Sie junge Bewerber für sich gewinnen möchten. Diese erhoffen sich nicht nur eine gute Entlohnung, sondern auch eine angemessene „Work-Life-Balance“. Zeigen Sie dem Bewerber folglich, dass Sie ihm in dieser Hinsicht entgegenkommen. Ihr Unternehmen verfügt über ein flexibles Arbeitszeitmodell oder einen unternehmenseigenen Kindergarten? Dann erwähnen Sie dies bereits im Angebot.
    • Informationen zum Bewerbungsprozess: Soll sich der Bewerber über ein Online-Portal bewerben oder per E-Mail? Geben Sie einen Ansprechpartner an und bieten Sie dem Bewerber auch die Möglichkeit für Rückfragen.

5. Allgemeine Tipps:

  •  Einhaltung des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes: Eine Ungleichbehandlung aufgrund von Geschlecht, Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität ist gesetzlich verboten.
    • Geschlechtergerechte Sprache: Frauen schrecken eher vor der männlichen Form zurück, also davor, wenn die Form (m/w) und das generische Maskulinum verwendet werden. Männer hingegen bewerben sich auch auf „gegenderte“ Anzeigen. Es lohnt sich also, die Titel und auch die Ansprache in der Stellenanzeige so anzupassen, dass sich möglichst beide Geschlechter gleich angesprochen fühlen.
    • Überflüssige Formulierungen und Floskeln vermeiden: Benötigt die zu besetzende Position wirklich eine Person, die ausgezeichnete Englischkenntnisse mitbringt? Versuchen Sie sich genau zu fassen und überlegen Sie, was die Person wirklich mitbringen muss.
    • Nicht die passenden Bewerbungen? Überlegen Sie doch einmal, welche Zielgruppen für Ihre Stelle infrage kommen und überarbeiten Sie Ihren Text entsprechend.

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