Als regionaler Vertriebsberater bei TIMAC AGRO

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Tiere sowie auch Pflanzen brauchen Nahrung, damit sie wachsen und gedeihen. Dieser Aufgabe hat sich das Unternehmen TIMAC AGRO mit seiner Gründung im Jahre 1959 angenommen. Das Unternehmen verfolgt mit seinen Produkten einen nachhaltigen und effizienten Ansatz.

Im Bereich der Düngung sorgen spezielle Wirkstoffe dafür, dass die Kulturen Nährstoffe besser aufnehmen können – eine einmalige Wirkungsweise am Markt! Der Mutterkonzern von TIMAC AGRO ist die Groupe Roullier mit Sitz in Saint-Malo, Frankreich, mit rund 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit.

Ca. 2.400 regionale Vertriebsberater vertreiben im Außendienst die TIMAC AGRO-Produkte in 39 Ländern. TIMAC AGRO ist eine finanzstarke und sichere Unternehmensgruppe, die auch in Zeiten der Corona-Pandemie weiterwächst und auf der Suche nach weiteren Kollegen ist.

Wir freuen uns, mit drei Außendienstkollegen bei TIMAC AGRO gesprochen zu haben. Sie haben uns alles zur Einarbeitung, zum Arbeitsalltag und zu den Produkten erzählt.

Hallo Herr Scharfe, Herr Schönberger und Herr Dalhaus. Bitte stellen Sie sich und Ihre berufliche Laufbahn kurz vor.

Christian Scharfe, Vertriebsberater bei TIMAC AGRO
Christian Scharfe

Christian Scharfe: Ich bin 33 Jahre alt, bin gebürtig aus Ringleben im Kyffhäuserkreis und arbeite seit 1. April 2020 bei TIMAC AGRO als Vertriebsberater in der Region Harz/Halle im Osten Deutschlands. Davor habe ich bei Lohnunternehmen gearbeitet und hatte bereits erste Kontakte zum Unternehmen geknüpft. Mir haben die TIMAC AGRO-Produkte und der nachhaltige Ansatz auf Anhieb sehr gut gefallen, besonders die Beratung vor Ort beim Landwirt, die Unterstützung durch z.B. Bodenproben, sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Ich bin kein Büromensch, sondern bin gerne draußen unterwegs und schätze den Kontakt zu den Landwirten. Meine Eltern waren zwar keine Landwirte, ich hatte aber von Kindesalter an immer mit der Landwirtschaft zu tun. Vor allem Traktoren und andere Maschinen haben mich schon immer fasziniert. Nach der Schule lernte ich deshalb erst Kfz-Mechatroniker und wechselte dann zu einem landwirtschaftlichen Lohnunternehmen.


Michael Schönberger, Vertriebsberater bei TIMAC AGRO
Michael Schönberger

Michael Schönberger: Ich bin 30 Jahre alt. An meine Ausbildung zum Landwirt habe ich den Meister und den Agrarbetriebswirt angehängt und arbeite seit über einem Jahr bei TIMAC AGRO. Hier bin ich als regionaler Vertriebsberater zuständig für meine Heimatregion, Cham und Schwandorf.

Die Region Cham ist durch einen 50-prozentigen Gründlandanteil gekennzeichnet, wodurch entsprechend viel Milchviehhaltung und Biogasanlagen vorherrschen. Der Futteranbau spielt hier eine wesentliche Rolle. Daraus resultierend liegt der Schwerpunkt meiner Beratung auch in Mais und Grünland. Ich bin bereits mit der Landwirtschaft groß geworden, da meine Familie einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet.


Ludger Dalhaus, Vertriebsberater bei TIMAC AGRO
Ludger Dalhaus

Ludger Dalhaus: Ich bin 58 Jahre alt und seit 1. März 2020 als regionaler Vertriebsberater bei TIMAC AGRO für die Region Münster zuständig. Vor allem die exzellenten Produkte von TIMAC AGRO, mit denen wir biologische wie konventionelle Landwirte vor dem Hintergrund der Düngereform versorgen, haben mich überzeugt. Mit den Düngemitteln von TIMAC AGRO kann der Landwirt seine Dünger-Bilanzierung stabil halten, da seine Pflanze optimal nach Wachstumsstadium, Region und auf Basis der natürlichen Ressourcen angepasst Nährstoffe erhält.

Ich war selbst 35 Jahre lang praktizierender Landwirt, unser Betriebsschwerpunkt war der Spargel-, Erdbeer-, und Getreideanbau sowie Schweinemast, wollte mich dann aber beruflich neu orientieren. Aktuell ist unser Hof verpachtet, da mein Sohn eine wissenschaftliche Karriere eingeschlagen hat.


Beschreiben Sie bitte eine typische Arbeitswoche als Vertriebsberater im Außendienst bei TIMAC AGRO.

Christian Scharfe: Bis Donnerstag habe ich den Ablauf der nächsten Arbeitswoche geplant, diesen Plan stimme ich eng mit meinem regionalen Vertriebsleiter ab. Ich bin eigentlich jeden Tag draußen beim Landwirt unterwegs, je mehr Landwirte ich treffen kann, desto besser. Hier geht es nicht nur um das Verkaufen der TIMAC AGRO-Produkte, sondern um das situationsgerechte Beraten des Landwirts. Gespräche mit Händlern und Kollegen gehören ebenfalls dazu, auch dieser Austausch ist sehr wichtig. TIMAC AGRO ist für mich wie ein großes Familienunternehmen.

Michael Schönberger: Ich plane meine Arbeitswoche meist am Freitag der Vorwoche. Meine Besuche kündige ich bei den Landwirten per Telefon an. Dabei betone ich auch, dass zurzeit nur Beratungsgespräche im Freien und unter Einhaltung der AHA-Regeln stattfinden dürfen. Gute Planung ist wichtig, dennoch finden meist nur 50 Prozent der geplanten Gespräche auch statt, da den Kunden hin und wieder etwas dazwischenkommt.

Ludger Dalhaus: 95 Prozent unserer Zeit sind wir vor Ort, da Verkauf und Beratung der Landwirte im Vordergrund stehen und wir diesen von Aussaat bis zur Ernte begleiten. In unserem Arbeitsalltag haben wir es immer wieder mit neuen Herausforderungen zu tun. Mit der neuen Düngeverordnung und der daraus resultierenden Kartierung der roten Gebiete darf der Landwirt eine bestimmte Stickstoffmengen-Ausbringung (N) nicht mehr überschreiten. Die Herausforderung hierbei ist es, das Ertragsniveau bei N-Minimierung zu halten.

Dazu braucht es sicherlich eine strukturierte Einarbeitung. Wie läuft diese bei TIMAC AGRO ab und was ist das Besondere daran?

Christian Scharfe: Da ich ja erst seit April 2020 bei TIMAC AGRO bin, waren die theoretischen Schulungen komplett online. Die erste Woche war eine reine Schulungswoche, ab der zweiten Woche fanden die Begleitfahrten statt. Hier begleiteten wir einen regionalen Vertriebsberater und lernten, wie dieser seine Tage strukturiert und wie er/sie Kunden berät. In der dritten Woche fand wieder eine Schulung statt: wir lernten die Produkte, den Verkauf und die Organisation von TIMAC AGRO näher kennen, ab der vierten Woche begleiteten wir die Berater wieder. Danach geht es in die Praxis. Nach drei und sechs Monaten im Beruf erfolgt eine kleine Prüfung des in der Einarbeitung erlernten Wissens. Ich fand die Einarbeitung anspruchsvoll, hatte aber auch viel Spaß dabei.

Michael Schönberger: Ich habe einen Vorteil durch meinen landwirtschaftlichen Hintergrund, dadurch bringe ich bereits viel Fachwissen mit. Die Einarbeitung ist sehr mitarbeiterorientiert und in den Schulungen wird umfangreiches Produktwissen vermittelt, das durch die Begleitfahrten sehr gut ergänzt wird. Gerade in der ersten Zeit habe ich viel Neues dazugelernt, vor allem, da ich in anderen Gebieten (u.a. Hallertau und Chiemsee) unterwegs war und mit anderen Kulturen (z.B. Hopfen) zu tun hatte.

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© Adobe Stock

Ludger Dalhaus: Besonders gefallen an der Einarbeitung hat mir die Anleitung durch erfahrene Mitarbeiter. Spaß am Verkauf und Umgang mit Menschen und ein gewisser Wissensdurst sind dabei sehr von Vorteil. Am Ende der Schulung kennt man sich sehr gut mit den Produkten aus. Auch Quereinsteiger, also z.B. Nicht-Landwirte können sehr gute Verkäufer werden.

Was ist Ihr Lieblingsprodukt von TIMAC AGRO und wieso?

Christian Scharfe: Ich habe zwei Lieblingsprodukte: TopPhos und TopFarm. TopPhos ist ein von TIMAC AGRO patentierter, einzigartiger Phosphordünger, der sich nicht wie andere Phosphordünger im Boden festlegt und der Landwirt so eine geringere Menge ausbringen kann. TopFarm ist ein Flüssigdünger, der vor allem in Trockenphasen gut funktioniert und durch den Zusatz von Spurenelementen wie Bor, Magnesium, Zink und Kupfer für ein stabiles Pflanzenwachstum sorgt.

Michael Schönberger:

Meine beiden Lieblingsprodukte sind Activ’N NP 15-20-0 TopPhos und EUROBLOC. TopPhos schätze ich wegen der bisher am Markt ungeschlagenen Pflanzenverfügbarkeit, der nachhaltigen Stickstoffform und den Zusätzen – Schwefel und Meereskalk.

EUROBLOCs sind Lecksteine für alle Nutztiere. Das gesamte Konzept der EUROBLOCs ist sehr gut durchdacht. Das fängt schon beim Halter des Lecksteins an, welcher sehr stabil und auf Widerristhöhe der Tiere montiert ist. So gelangen die Inhaltsstoffe optimal in den Pansen. Salz ist der Lockstoff im Leckstein, wobei der Salzgehalt aber auf ein Minimum reduziert ist. Die hohe Pressdichte hat zwei Vorteile – zum einen führt sie zu einer verstärkten Speichelbildung, was einer Pansenazidose vorbeugt, und zum anderen zu einer längeren Haltbarkeit. Zudem puffert Algenkalk die Pansensäure und Algenextrakte fördern die Pansenbakterien. Zusammenfassend kann man sagen, mit EUROBLOCs sind die Tiere gesünder.

Ludger Dalhaus: Mir gefallen besonders die TIMAC AGRO-Bodenverbesserer und Biostimulanzien. Diese haben vor allem in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Mit relativ geringem Aufwand schaffen diese eine hohe physiologische Aktivität in der Pflanze und führen so zu besserem Ertrag und Widerstandsfähigkeit der Pflanze. Schädlinge greifen die Pflanzen so weniger an und der Frostpunkt ist geringer. TIMAC AGRO ist mit solchen Konzepten weit seiner Zeit voraus.

Was macht die TIMAC AGRO-Produkte Ihrer Meinung nach so besonders?

Christian Scharfe: TIMAC AGRO bietet Landwirten nicht nur Nährstoffe, sondern auch Wirkstoffe. Die Jugendentwicklung der Pflanzen wird beschleunigt, das verbesserte Wurzelwachstum sorgt für einen verbesserten Nährstofftransport und führt so zu mehr Ertrag. Bei den Landwirten findet derzeit ein Umdenken statt, deswegen werden diese Produkte für sie immer interessanter (im Hinblick auf die neue Düngeverordnung und insgesamt weniger Tierhaltung, also auch weniger organischem Dünger).

Michael Schönberger: Die TIMAC AGRO-Produkte kombinieren immer hohe Effizienz und Nachhaltigkeit. Hinter jedem Produkt steht ein durchdachtes Konzept, welches immer das Ganze betrachtet. Die Kombination aus Nährstoffen und Wirkstoffen ermöglicht reduzierte Aufwandmengen – das schont Natur und Umwelt bei optimalem Pflanzenwachstum. Wir verwenden die TIMAC AGRO-Produkte in unserem eigenen Betrieb aus Überzeugung.

Ludger Dalhaus: TIMAC AGRO ist mit seinen Produkten den Landwirten quasi immer einen Schritt voraus. Die Herausforderung der Zukunft wird die Tierhaltung sein, da diese zum Großteil nicht kostendeckend ist. Die TIMAC AGRO-Produkte sind pro Tonne nicht die billigsten, in der Summe und durch den ganzheitlichen Ansatz kann der Landwirt viel einsparen.

Was ist Ihr Tipp an Bewerber oder Studenten, die sich für die Arbeit bei TIMAC AGRO interessieren?

Christian Scharfe: TIMAC AGRO ist eine große Familie. Wer fleißig und von den Produkten überzeugt ist, ist bei TIMAC AGRO gern willkommen. Das Unternehmen wächst und benötigt mehr regionale Vertriebsberater. Anreize sind Spesen, ein Dienstwagen, die Provision sowie ein zusätzliches Punktesystem, das am Jahresende ausgezahlt wird. Das ist dann sozusagen eine „doppelte Entlohnung“. Urlaubsgeld und das Krankenausfallsgeld wird aus einem Durchschnitt des Punktesystems errechnet.

Michael Schönberger: Auch Quereinsteiger können bei TIMAC AGRO einsteigen.Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft, Durchhaltevermögen und Ehrgeiz sind beste Voraussetzungen. Darüber hinaus ist eine eigenverantwortliche und eigenständige Arbeitsweise wichtig. Das erfolgsorientierte Vergütungssystem motiviert zusätzlich und ist nach oben ungedeckelt.

Ludger Dalhaus: Landwirtschaftsstudenten können schon frühzeitig Kontakt mit TIMAC AGRO aufnehmen und so z. B. Abschlussarbeiten beim Unternehmen schreiben. Der Student und TIMAC AGRO profitieren von dieser Zusammenarbeit. Auch Praktikanten und Werkstudenten werden in der Zentrale in Troisdorf, bei Bonn, eingestellt.

Vielen Dank für Ihre Zeit und alles Gute für die weitere berufliche Zukunft!

Das Interview führte Maya Rychlik.


Mehr Infos zum Unternehmen TIMAC AGRO, aktuelle Stellen und weitere Informationen findet Ihr in unserem Unternehmensprofil der TIMAC AGRO Deutschland GmbH.