Lebenslauf: Tipps zu Aufbau und Inhalt

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Ein Lebenslauf gehört zu jeder Bewerbung dazu, ebenso wie das Bewerbungsschreiben. Er sollte nicht mehr als zwei Din-A4-Seiten umfassen, da er ansonsten unübersichtlich wird. Personaler wollen einen schnellen Überblick über den Bewerber bekommen. Zudem nutzen sie den Lebenslauf häufig als Gedankenstütze in einem Vorstellungsgespräch. Die üblichste Form eines Lebenslaufes ist die tabellarische Auflistung in antichronologischer Reihenfolge. In sehr seltenen Fällen fordert der Arbeitgeber einen Lebenslauf als Fließtext.

Bewerbungsfoto im Lebenslauf

Ein Bewerbungsfoto ist Bestandteil eines Lebenslaufs.
Es gibt keine offiziellen Regeln – Personaler dürfen auch Personen, die kein Bewerbungsfoto einreichen, nicht aufgrund dessen ablehnen, aber ein professionelles Bewerbungsfoto macht einen guten Eindruck. Zudem prägt sich der Personaler die Bewerbung so besser ein. Gehen Sie daher zu einem professionellen Fotografen und nehmen Sie keinen Urlaubsschnappschuss. Neben das Foto oder in die Kopfzeile des Lebenslaufs gehören Ihre persönlichen Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Eltern, Geschwister oder auch Ihre religiöse Zugehörigkeit sind kein Bestandteil. Der Lebenslauf gehört hinter das Anschreiben und vor die Zeugnisse in einer Bewerbungsmappe.

Ausbildung und Studium

Ob Sie Ihren Lebenslauf chronologisch oder antichronologisch aufbauen – das heißt, mit Ihrer letzten Arbeitsstelle oder Ihrem aktuellen Schul- bzw. Universitätsabschluss anfangen – können Sie frei wählen, empfehlenswert ist jedoch letzteres. Achten Sie darauf, dass Sie wenn Sie mehrere Praktika und Nebenjobs während Ihres Studiums absolviert haben nur die berufsrelevanten Tätigkeiten auflisten. Wenn Sie sich beispielsweise auf eine Stelle im Managementbereich eines Agrarunternehmens wie Agravis oder Baywa bewerben, listen Sie Praktika im Handelsbereich auf und betonen Sie Ihre BWL- und VWL-Kurse. Wenn Sie sich als Maschinenbauer bei Fendt bewerben, ist es wichtiger, Praktika in technischen Bereichen aufzulisten.

Lebenslauf auf Stellenangebot ausrichten

Es lohnt sich, den Lebenslauf auf die Stelle auszurichten. Lesen Sie die Anforderungen in der Stellenausschreibung genau und passen Sie Ihren Lebenslauf daran an. So können Sie neben Ihren Ausbildungsbetrieb oder die Universität schreiben, welche Themen Sie bearbeitet bzw. welche Kurse Sie besucht haben, wenn dies für die Position Relevanz hat. Listen Sie auch die Aufgaben in Ihren Praktika auf, die mit der Stelle etwas zu tun haben, auf die Sie sich bewerben.

Lügen dürfen Sie jedoch nicht. Lügen entdecken Personaler spätestens im Gespräch mit Ihnen. Einzelne Schwerpunkte Ihrer Ausbildung und Ihrer Karriere zu betonen, zeugt jedoch davon, dass Sie sich mit der Stellenbeschreibung auseinandergesetzt haben. Wenn Sie beispielsweise ein Traineeprogramm durchlaufen haben, können Sie die Abteilung hervorheben, in der Sie für Ihren künftigen Job besonders viel gelernt haben. Sie wollen in einem Handelsunternehmen anfangen? Dann betonen Sie Ihren Ausbildungsabschnitt im Ein- oder Verkauf.

Fähigkeiten und Kenntnisse im Lebenslauf aufzählen

Neben Ihren Soft Skills wie beispielsweise Teamfähigkeit und Organisationstalent, die Sie in erster Linie in einem Anschreiben belegen, gehören auch besondere Fähigkeiten in eine Bewerbung. Im Lebenslauf stehen sie unterhalb von Ausbildung und Berufserfahrung.

In diesem Teil des Lebenslaufs geht es um Fähigkeiten wie Fremdsprachenkenntnisse, Computerwissen und den Umgang mit spezieller Software. In Agrarwirtschaftsunternehmen werden beispielsweise auch SAP-Spezialisten gesucht oder Manager, die eine bestimmte Fremdsprache beherrschen, da hier viele Unternehmen international tätig sind.

Mit einem auf eine bestimmte Stelle optimierten Lebenslauf steigen Ihre Chancen, einen Job in den Bereichen des Agribusiness zu finden. agrajo.com hat viele Stellenangebote beispielsweise aus den Bereichen Beratung, Versicherungen und Dienstleistungen im Agrarbereich. Wenn in Ihren Lebenslauf steht, dass Sie Agrarmarketing oder Agrarwissenschaften studiert haben, ist das ein weiterer Pluspunkt. Quereinsteiger, die beispielsweise ein Wirtschaftsstudium abgeschlossen haben, besitzen jedoch auch sehr gute Chancen auf einen Job im Agribusiness.

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